Solarstrom : Wechselrichter

Der von den Solarzellen erzeugte Gleichstrom wird vom Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt. Damit ist er das Bindeglied zwischen den Solarmodulen und dem Stromnetz.

Für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen gibt 3 verschiedene Arten von Wechselrichtern:

  • Modulwechselrichter
  • Strangwechselrichter
  • Zentralwechselrichter

    Modulwechselrichter

    Modulwechselrichter werden direkt am Photovoltaikmodul befestigt, um einzelnen Modulen die maximale Leistung zu entnehmen. Man setzt sie vor allem dann ein, wenn diese im Tagesverlauf verschattet werden, da bei einem Zusammenschluss mehrerer Module immer das schwächste die Gesamtleistung der Anlage bestimmt. Nachteil: Die spezifischen Kosten (Euro pro Watt) sind wesentlich höher als für Wechselrichter mit größerer Leistung. Denn Steuerung, Regelung und Überwachung müssen - je nach Größe der Anlage - x-fach vorhanden sein.

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    String-Wechselrichter

    Bei der String-Technologie wird der Photovoltaik-Generator in einzelne Modulflächen unterteilt und jedem dieser einzelnen "Strings" ein eigener String-Wechselrichter zugeordnet. Durch diese Technik werden die Systemkosten reduziert, die Installation wird wesentlich erleichtert und der Energieertrag sowie die Anlagenverfügbarkeit erhöht.

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    Zentralwechselrichter

    Zentralwechselrichter eigenen sich besonders zum Aufbau von Photovoltaikanlagen mit homogener Struktur (Module gleichen Typs mit identischer Ausrichtung und Neigung). Sie werden für Anlagen ab 100 kW eingesetzt und sind meist für die Außenaufstellung konzipiert.

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    Die meisten Wechselrichter-Hersteller geben in der Regel 5 Jahre Garantie ab Auslieferung. Die gesetzliche Gewährleistung beträgt 24 Monate ab Kauf des Gerätes durch den Endverbraucher. Bei Erwerb einer Garantieverlängerung erweitert sich dieser Zeitraum entsprechend.

    Das sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Wechselrichter beachten:

      So wie der Spritverbrauch ein Entscheidungskriterium für den Autokauf darstellt, so sollten Sie als Solarstromanlagen-Betreiber Ihren Solarwechselrichter nach dem niedrigsten Energieverbrauch bzw. dem besten Wirkungsgrad auswählen. Denn der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent des wertvollen Solarstroms als Energieertrag in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und wie viel Prozent an Verlustleistung hauptsächlich in Form von Wärme entstehen. Ein moderner Wechselrichter "verbraucht" derzeit zwischen 4 und 8 % der aus dem Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom gewandelten Energiemenge, was einem Wirkungsgrad von 92 bis 96 % entspricht.