Das traditionelle Grundmaterial für Halbleitersolarzellen ist Silizium. Siliziumbasierte kristalline Solarzellen müssen eine Schichtdicke von mindestens 100 µm und mehr aufweisen, um Licht ausreichend stark zu absorbieren. Bei Dünnschichtzellen direkter Halbleiter, wie z. B. Galliumarsenid oder auch Silizium mit stark gestörter Kristallstruktur genügen 10 µm.
In der Photovoltaik kommen hauptsächlich Module aus monokristallinen und polykristallinen Silizium oder Dünnschichtzellen zum Einsatz. Diese Unterscheiden sich bezüglich Degradation (Alterung), Wirkungsgrad, Herstellung und Einsatzort
Die Hersteller von Solarzellen garantieren in der Regel eine Modulleistungszusage, innerhalb von 10 Jahren von 90% und innerhalb von 25 Jahren von 80% der Mindestausgangsleistung bei Auslieferung.
Die Produktgarantie liegt zwischen 2 und 12 Jahren, je nach Hersteller
Das sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Module beachten:
- Die Module sollten zertifiziert sein nach IEC 61215 und IEC 61730, der elektrischen Schutzklasse II sowie der CE-Richtlinien entsprechen.
- Der Temperaturkoeffizient zeigt an, um wie viel sich der Wirkungsgrad einer Solarzelle pro Grad Celsius verkleinert, wenn die Temperatur erhöht wird.
Monokristalline Siliziumzellen (schwarz bis dunkelbläuliche Färbung) haben von allen Siliziumzellentechnologien den höchsten Wirkungsgrad (bis 18%). Aufgrund der exakt gleichen Ausrichtung der Kristallstruktur in eine Richtung wird dieser hohe Wirkungsgrad erzielt. Sie werden deshalb bevorzugt dort eingesetzt, wo nur eine begrenzte Fläche zur Stromerzeugung zur Verfügung steht. Die Fertigung dieser Module ist mit extrem hohem Aufwand verbunden, weshalb die Zellen mit Abstand am teuersten sind.
Polykristalline Siliziumzellen (kristallin schimmernde bläuliche Oberfläche) gleichen von ihren mechanischen und elektrotechnischen Eigenschaften den monokristallinen Siliziumzellen. Der Wirkungsgrad liegt ca. bei 13-16%.
A-Si Dünnschichtzellen sind dunkelrot bis dunkelbraun.